FCK heute

Heute ist der FCK sportlich in einem erneuten Umbruch gelandet. Nachdem man 2 Jahre im Niemandsland der A-Klasse verschwunden war konnten in der Saison 2007/2008 unter der Leitung von Gerhard Schirmer einige Erfolge gefeiert werden. Zu Saisonbeginn erreichte man die 4. Runde im TOTO-Pokal indem man einige höherklassige Mannschaften schlug. In der A-Klasse spielte man bis in das letzte Drittel der Saison hinein um die vorderen Plätze mit. Allerdings ging der Mannschaft dann die Luft aus. In der Saison 2008/2009 feierte man einen gelungen Auftakt, was nach 5 Spieltagen mit der Tabellenführung belohnt wurde. Am Ende stand der 4. Tabellenplatz.

 

Nachdem Gerhard Schirmer sein Engagement beim FCK nach 3 Jahren beendete kamen und gingen einige Trainer ohne die Mannschaft richtig nach vorne zu bringen. Dies änderte sich mit Beginn der Saison 2011/2012 als man, in Person von Michael Finster und Markus Vogentanz, auf ein junges und spielstarkes Spielertrainer-Duo setzte. Bereits zu Saisonbeginn konnte man mit dem Gewinn der Gemeindemeisterschaft den ersten Erfolg feiern. Auch in den folgenden Jahren erzielte man beachtliche Erfolge. Scheiterte man im ersten Jahr noch in der Relegation knapp und fragwürdig am Aufstieg in die Kreisklasse, so machte man es nur ein Jahr später besser indem man die Spfr. Steinbach mit 4:0 in Zell a. E. schlug. Nach der Rückkehr in die Kreisklasse konnte man diese 2 Jahre im hinteren Drittel der Liga halten.

Als die Zusammenarbeit mit Michael Finster und Markus Vogentanz endete, kam der große Umbruch. Ganze 13 Spieler verließen zum Saisonbeginn 2015/2016 den Verein. Eine Anzahl die kein Verein verkraften kann. So musste der FCK als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht den bitteren Gang in die A-Klasse antreten. Dennoch war es der Mannschaft des neuen Trainers und FC-Urgestein Thomas Fritsch gelungen als eine Einheit aufzutreten, was von der Konkurrenz mit großer Beachtung registriert wurde. Auch gelang es dem Verein weiterhin 2 Herrenmannschaften im Spielbetrieb zu melden und zu halten. Eine Leistung die womöglich seinesgleichen sucht.

 

Viel bewegte sich in den vergangenen 60 Jahren auch im Bereich der Infrastruktur auf dem Sportgelände am Mainufer. Alleine in den vergangenen 5 Jahren wurden viele Arbeitsstunden und auch der ein oder andere Euro investiert um den Verein auch für die Zukunft gut aufzustellen. So wurde das Dach des Sportheimes saniert und ein Anbau mit neuen sanitären Anlagen und Umkleidekabinen erstellt. Aber auch nach Abschluss dieser Arbeiten wird niemand Müde den Verein weiterhin für die Zukunft auszurichten. Bestes Beispiel: Der neue Verkaufsstand für frisch gegrilltes!

 

Auch im Zeitalter des „Social Media“ spielt der FC Knetzgau mit. Ist man doch schon seit vielen Jahren mit einer eigenen Homepage im Internet aktiv, wurde zu Beginn des Jahres 2012 auch der Weg zu Facebook gegangen. Im Zuge der Neugestaltung der offiziellen Homepage wurde somit auch ein offizieller Facebook-Account angelegt. Hier werden alle Mitglieder und Interessierte jederzeit mit den neuesten Informationen zum FC versorgt. Selbst einen eigenen YouTube Kanal kann der FCK vorweisen. 

 

Somit hat sich der FC Knetzgau nicht nur von einem kleinen Verein der zu einem festen Bestandteil im täglichen Leben der Gemeinde Knetzgau gehört entwickelt, sondern auch zu einem Verein der zum einen mit der Zeit geht und zum anderen die Zeichen der Zeit erkannt hat.